Handel im Fokus: Klima im Großhandel verbessert sich
Im Großhandel ist der Klimaindikator im Oktober gestiegen, notierte allerdings noch gut 13 Punkte unter seinem (negativen) Langzeitdurchschnitt. Die Unzufriedenheit mit den laufenden Geschäften ließ etwas nach. Auch die Geschäftserwartungen fielen weniger pessimistisch aus als im September. Anders als in den vorherigen Monaten meldeten die Unternehmen nur noch stellenweise Umsatzrückgänge im Vergleich zum Vorjahr. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Lagerbestände wurden die Bestellplanungen leicht nach unten korrigiert. Personalabbau stand erneut etwas seltener auf der Agenda als im Vormonat. Preiserhöhungen planten die Unternehmen ähnlich häufig wie zuletzt.
Im Einzelhandel kletterte der Klimaindikator im Oktober weiter nach oben, lag allerdings nach wie vor tief im Minus (gut zehn Punkte unter seinem negativen Langzeitdurchschnitt). Ihre aktuelle Lage bewerteten die Firmen deutlich seltener negativ als in den vergangenen Monaten. Erneut gingen die Meldungen über Umsatzrückgänge spürbar zurück. Die pessimistischen Einschätzungen der weiteren Geschäftsentwicklung ließen leicht nach. Angesichts der gestiegenen Lagerbestände wurde bei den Bestellplanungen weiterhin vielerorts der Rotstift angesetzt. Personalabbau war häufiger vorgesehen als in den drei vorhergehenden Monaten. Nochmal häufiger als zuletzt visierten die Firmen höhere Verkaufspreise an.